Wertfachschränke bieten kompakte, separat abschließbare Fächer für persönliche Wertgegenstände. Schlüssel, Smartphone, Portemonnaie und andere kleinere Gegenstände lassen sich damit platzsparend und geschützt aufbewahren. Unterschiedliche Fachzahlen, Materialien und Schließsysteme ermöglichen den Einsatz in Betrieben, Büros, Schulen, Sport- und Gemeinschaftseinrichtungen.
Kleine Fächer für persönliche Wertgegenstände
Nicht immer wird für jeden Nutzer ein kompletter Spind benötigt. Sollen hauptsächlich kleinere persönliche Gegenstände aufbewahrt werden, kann ein Wertfachschrank deutlich weniger Stellfläche beanspruchen.
Mehrere kompakte, separat verschließbare Fächer werden in einem gemeinsamen Schrank kombiniert. Dadurch können beispielsweise Mitarbeitende, Besucher oder Schüler Schlüssel, Geldbörse, Smartphone und andere kleinere Gegenstände während ihres Aufenthalts sicher verstauen.
Bei Inwerk stehen unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung. Neben robusten Stahlmodellen gibt es auch Wertfachlösungen mit Dekoroberflächen, die sich besser in Büro- und Aufenthaltsbereiche integrieren lassen.
Wertfachschrank oder Schließfachschrank?
Die Abgrenzung liegt vor allem in der Fachgröße und dem Einsatzzweck.
Wertfachschränke sind auf kleinere persönliche Gegenstände ausgerichtet und ermöglichen dadurch besonders viele Nutzerplätze auf vergleichsweise geringer Fläche. Ein Schließfachschrank bietet üblicherweise größere Fächer und damit mehr Platz beispielsweise für Taschen oder Arbeitsmaterialien.
Sollen zusätzlich Jacken oder komplette Arbeitskleidung untergebracht werden, sind Umkleidespinde die geeignetere Kategorie.
Welches Schloss eignet sich für Wertfächer?
Bei Wertfachschränken ist das Schließsystem besonders wichtig. Für fest zugeordnete Nutzer sind Zylinderschlösser eine einfache klassische Lösung. Zahlenschlösser vermeiden Schlüssel und eignen sich sowohl für feste als auch – abhängig vom Schloss – wechselnde Nutzer.
RFID-Schlösser ermöglichen eine komfortable kontaktlose Öffnung mit Karte oder Transponder. Das ist beispielsweise interessant, wenn Mitarbeitende bereits vorhandene Zugangskarten verwenden sollen.
Für häufig wechselnde Nutzer können je nach Einsatz außerdem Drehriegel- oder Münzpfand-Systeme sinnvoll sein.
Wer eine digitale Verwaltung der Fächer benötigt, bei der Berechtigungen oder Fachzuweisungen zentral gesteuert werden, sollte statt eines klassischen Wertfachschranks auch einen Smartlocker prüfen.
Wertfächer richtig dimensionieren
Entscheidend ist nicht nur die Zahl der benötigten Fächer, sondern auch deren Innenmaß. Für Schlüssel und Smartphone genügt deutlich weniger Platz als für Handtaschen, Rucksäcke oder Arbeitsunterlagen.
Bei größeren Projekten sollte daher zunächst festgelegt werden, was verstaut werden soll, wie viele Personen gleichzeitig ein Fach benötigen und ob die Fächer dauerhaft oder wechselnd zugeordnet werden. Daraus ergeben sich die passende Fachgröße, Anzahl und das geeignete Schließsystem.