Schallschutz im Büro – 6 Tipps gegen Lärm im Büro
Keine Telefone, Drucker und Kopierer, kein Tastenklicken und vor allem keine lauten Kolleg:innen.
Die ruhige Umgebung in den eigenen vier Wänden ist ein Aspekt, warum das Homeoffice für viele Mitarbeitende so beliebt ist. Lärm, der im Büro auftritt, stört jedoch nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern kann im schlimmsten Fall sogar die Gesundheit gefährden.
Psychische Krankheiten, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten arbeitsbedingten Erkrankungen und können Folge von zu viel Lärm sein, denn ein zu hoher Geräuschpegel lässt nachweislich die Stresshormone im Körper steigen. Blutgefäße können sich verengen, der Blutdruck und die Herzfrequenz ansteigen. Nervosität, Anspannung und teilweise sogar Schlafstörungen können dann bei Betroffenen auftreten.
Mit den folgenden 6 Tipps können Sie dem entgegenwirken.
01 Berücksichtigen Sie das persönliche Lärmempfinden
Jeder empfindet Lärm anders. Respektieren Sie, dass bereits leises Summen als störend empfunden werden kann. Der dauerhafte Lärmpegel sollte in einem Büro nicht über 55 Dezibel steigen, anderenfalls kann es zu psychischen Erkrankungen und Dauerstress kommen.
Ein handelsüblicher Drucker erreicht beim Drucken bereits 50 Dezibel. Der Richtwert in einem Großraumbüro liegt bei 45 Dezibel. Kommunizieren Sie klare Regeln gegen Lärm im Büro.
02 Verlegen Sie Gespräche in andere Räume
Haben Sie längere Remote-Meetings oder Gespräche an Ort und Stelle zu führen, verlegen Sie diese in einen anderen Raum oder nutzen Sie schallgeschützte Telefonzellen.
Stellen Sie Quiet Spaces, wie beispielsweise Lounges, zur Verfügung, um konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen und damit sich Mitarbeitende zurückziehen können. Nutzen Sie Konferenz- und Besprechungsräume auch für Remote-Meetings, um andere nicht zu stören.
03 Erschaffen Sie eine intelligente Raumaufteilung
Auch Großraumbüros lassen sich sinnvoll aufteilen und mit offenen Raumtrennungen gestalten. Teamarbeitsplätze, Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten, Lounges und Work Cafés schaffen dafür die Grundlage. Durch Akustiksysteme und -wände können Sie mobile Raumtrennungen kreieren, die auch ein gemütliches Ambiente im Großraumbüro schaffen.
04 Integrieren Sie schalldämmende Möbel
Neben den klassischen Wandabsorbern und Akustikbildern können Sie auch Loungemöbel wie Sofas und Sessel in offene Bereiche einsetzen. Sie sorgen nicht nur für Schalldämmung, sondern können für kreative Pausen und als Rückzugsort genutzt werden. Nutzen Sie an den Arbeitsplätzen Trennwände, um den Direktschall von gegenüberliegenden Arbeitsplätzen abzuschirmen.
05 Nutzen Sie Pflanzen für besseres Wohlbefinden
Pflanzen fungieren als Schalldämmer, Dekoration und verbessern die Luftqualität durch mehr Sauerstoff. Sie können ohne große Umbaumaßnahmen angeschafft werden und haben viele positive Effekte. Wer wenig anspruchsvolle Pflanzen benötigt, sollte auf Kakteen, Yucca-Palmen, Elefantenfuß oder Drachenbaum setzen. Sie benötigen wenig Licht und nur gelegentlich Wasser.
Wer gänzlich auf Pflege verzichten möchte, kann mit Kunstpflanzen für eine schöne Gesamtoptik und Lärmeindämmung im Büro sorgen.
06 Nutzen Sie geräuschunterdrückende Kopfhörer
Um ohne großen Aufwand nicht von Telefonaten der Kolleg:innen, Druckergeräuschen oder anderen Störgeräuschen beeinträchtigt zu werden, sind Noise-Cancelling Kopfhörer das Mittel der Wahl.
Moderne Arbeitgeber:innen stellen ihren Mitarbeiter:innen diese bei Bedarf zur Verfügung, insbesondere wenn im Großraumbüro gearbeitet wird.
Fazit: Schallschutz im Büro lässt sich mit einfachen
Maßnahmen umsetzen und führt zu:
Gerne beraten wir Sie auch, um eine akustische Wohlfühlatmosphäre in Ihrem Büro zu schaffen.